Bei Windowtainment handelt es sich im Grunde genommen um eine Software, die auf einem 64 Zoll großen Touchscreen präsentiert wird. Dieses System eignet sich zum Beispiel für die Installation in einer Häuserfassade bzw. in einem Schaufenster.

Über den Touchscreen ist es möglich, sich Informationen  anzeigen oder Produkte präsentieren zu lassen. Zusätzliche Gimmicks wie Gewinnspiele oder Umfragen können ebenfalls implementiert werden. Gesteuert wird das Panel wie ein gewöhnlicher Touchscreen, basierend auf einem optischen System mit einem Gitter aus Infrarot-Lichtschranken über dem Display.

Dank einer Kamera, die unter dem Touchscreen angebracht ist, kann der Kunde z.B.  über einen QR Code (engl. Quick Response, „schnelle Antwort“) mit dem System interagieren. Präsentiert wurde dies auf dem Infoforum der GAD an Hand von zwei Beispielen: Hält man einen speziellen QR-Code vor die Kamera, wird entweder ein dreidimensionaler Grundschnitt des Innovationsforums angezeigt, oder eine Spielfigur im Rahmen eines Gewinnspiels gesteuert.

Der Schwerpunkt der Präsentation lag jedoch im Immobilienbereich. Wie man im Video unten sehen kann, werden Immobilien optisch brillant und präzise dargestellt. Deutlich besser noch als in gewöhnlichen Medien wie Exposee, Flyer, Banner, etc. Der Kunde kann durch das Immobilienangebot stöbern, eine mögliche Finanzierung kalkulieren oder Kontakt zu der Bank aufnehmen. Durch scannen eines QR-Codes kann außerdem ein Expose angefordert werden, das dann direkt auf dem Smartphone präsentiert wird.

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Die Windowtainment-Technologie ermöglicht eine neue Art der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. Sie bindet den Kunden interaktiv ein und bietet ihm eine einfache Möglichkeit, sich schnell gezielte Informationen über ein bestimmtes Objekt zu besorgen. Neben dem Reiz der schnellen Informationsbeschaffung, ist es auch eine innovative Möglichkeit, Objekte ständig aktualisiert und optisch ansprechend zu präsentieren. Außerdem ist auch davon auszugehen, dass viele Menschen aus Neugierde oder Spaß an der Anwendung mit dem System „herumspielen“ würden.

Seitens der Software sowie der Technik gibt es also wenige Gründe warum man sich vor dieser Neuerung verstecken bzw. darauf verzichten sollte. Die Technik imponiert, die Usability ist tadellos. Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung werden auch die Kosten weiter sinken und die Verbreitung solcher Systeme zunehmen. Wir sind ziemlich angetan von diesem System, aber was halten Sie davon? Spielerei oder/und sinnvoller Schritt?