Kennen Sie den neuen Werbespot von Apple? In diesem Werbespot visualisiert Apple seinen eigenen Anspruch in Bezug auf das Produkt- und Servicedesign. Im Fokus steht folgende Frage: „Wie möchten wir, dass Menschen sich fühlen? Begeistert. Überrascht. Verliebt. Verbunden“ Was Banken davon lernen könnten… 

[vsw id=“G2n2EX8aDbc“ source=“youtube“ width=“550″ height=“360″ autoplay=“no“]

Zuerst einmal, dieser Spot wird durchaus kritisch diskutiert. Insbesondere hinsichtlich seiner Werbewirksamkeit. Aber darum geht es mir an dieser Stelle gar nicht mal. Mir geht es darum, dass Apple mit diesem Video sehr schön seinen Anspruch an die eigene Leistung und die eigene Kernkompetenz visualisiert. Das Designen von Kundenerlebnissen.

Den Spruch „Designed by Apple in California, assembled in China“ hat der ein oder andere Leser diesen Blogs bestimmt schon häufiger auf den hübschen Verpackungen der Apple Produkte gesichtet. Mit dem neuen Werbespot stellt Apple seine Kernkompetenz „Design“ noch stärker in den Vordergrund. Man könnte fast geneigt sein, salopp zu formulieren:  „Produzieren kann jeder, Kundenerlebnisse designen nur wenige“.

Ganz so einfach ist das natürlich nicht. In Bezug auf die Finanzdienstleistungsbranche treibt mich dennoch folgende Frage um: Produzieren wir noch zuviel und designen wir zu wenig? Damit meine ich nicht, dass wir uns nicht mehr um standardisierte Produktionsprozesse und Kostenmanagement usw. kümmern sollten. Vielmehr frage ich mich, ob wir uns nicht mit gleicher Intensität und ähnlichen Ressourcen, um das Designen von Kundenerlebnissen kümmern sollten?