Gamification auf der re:publica 11

Veröffentlicht von Franz Sebastian Welter / 16. April 2011 / , , / 1 Kommentar

In den letzten 3 Tagen waren wir Teilnehmer der re:publica 2011 – die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft in Berlin. In diesen 3 Tagen haben wir viele spannende Beiträge gehört, neue Leute kennengelernt und tolle Gespräch geführt. Ein Beitrag, der mir persönlich sehr gut gefallen hat, war „Spiel das Leben: Gamification zwischen Hype und Hoffnung“ von Sebastian Deterding

Über Gamification und zwei Start-Ups im Finance-Bereich haben ich ja erst vor ein paar Tagen einen kurzen Beitrag geschrieben (Gamification – auf dem Weg zu sexy Bankprodukten?). Der Vortrag von Sebastian Deterding war in diesem Zusammenhang sehr spanned und inspirierend. Leider ist der Mitschnitt noch nicht online, aber über folgendes kurzes Interview bin ich bei t3n gestolpert.

Im Interview und in der Präsentation (unten) werden drei Vorraussetzungen genannt, damit Gamification sinnvoll funktionieren kann: Eine spannende Herausforderung, Relevanz bzw. Nutzen für den Anwender und ein gewisser Freiheitsgrad. Als gelungenes Beispiel wird healthmonth.com genannt. Ganz ähnlich wie healthmonth.com funktionieren auch die beiden kürzlich vorgestellten Start-Ups Payoff und blobber. Hier setzt sich der Nutzer finanzielle Ziele und wird mit spielerischen Elementen motiviert diese zu verfolgen. Im Rahmen der Präsentation wird auch Mint.com als Beispiel für Gamification im Finance-Bereich genannt (Folien 35, 36, 110).

Ich finde den Gedanken sehr spannend. Können spielerische Elemente dafür sorgen, dass sich Menschen intensiver mit ihren Finanzen auseinander setzen? Vielleicht dauert es noch ein bisschen bis die Zeit reif dafür ist… Aber ich bin immer mehr überzeugt davon, dass Personal Finance Management Tools wie mint.com oder payoff in das Online-Banking der Banken integriert werden sollten. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis die ersten Banken in Deutschland auf diesen Zug aufspringen.

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