Personal Finance Management erobert Smartphones und Tablets

Veröffentlicht von Michael Merkel / 12. August 2011 / , / 3 Kommentare

Schon seit längerem nutze ich die App „Moneybook“, um mein finanzielles Budget im Überblick zu behalten. Die Applikation wurde von einem kleinen Development-Studio in der Schweiz programmiert. Einfach beschrieben hat die App die Funktion eines digitalen Haushaltsbuches – nicht mehr und nicht weniger. Denn genau das, macht diese Applikation aus. Sie ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut und bietet die wichtigsten Funktionen, die man benötigt um seine täglichen Ein- und Ausgaben im Überblick zu behalten. Sie ist nicht überfrachtet mit vielen Features die man sowieso niemals nutzt, da diese meistens zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Einzelne Transaktionen lassen sich mit wenigen Berührungen erstellen und mit Bemerkungen versehen. Die App bietet zusätzlich die Möglichkeit, die Ein- und Ausgaben zu kategorisieren. Das Drehen des iPhones ins Querformat ermöglicht die Visualisierung der Kategorien mithilfe eines Balkendiagramms. Auch monatlich wiederkehrende Ausgaben können hinterlegt werden. Wer sich traut, seine Daten online zu sichern, kann sich auf der Website des Herstellers einloggen und dort ebenfalls seine Finanzen im Überblick behalte. Im Falle eines defekten Smartphones kann man die Daten mithilfe des Online-Backups wieder zurück spielen. Hier ein kurzes Video zur App „Moneybook“:


Die Citibank ging sogar schon einen Schritt weiter und veröffentlichte vor einigen Tagen eine neue Banking-App für das iPad. Die Applikation, genannt „Citibank for iPad“, bietet ähnlich wie Mint.com verschiedene PFM-Tools, Diagramme und Filter-Möglichkeiten. Ein großer Vorteil dieser App ist ganz klar die Integration ins Onlinebanking, man benötigt somit nur noch eine App zur Verwaltung seiner Finanzen. In folgendem Video können Sie sich ein Bild von der Applikation machen:

Vermutlich werden in der nächsten Zeit noch weitere Banken ihre Apps mit PFM-Funktionen ausrüsten. Die App der Citibank war in dieser Hinsicht sicherlich nur der erste Schritt….

Kommentare

3 Kommentare

  • So schön alle diese Anwendungen sind, mobile Nutzung alleine reicht m.E. nicht aus. Wirklich entscheidend ist die Verknüpfung mit dem Online Banking einer Bank, noch besser die Integration. Und das Ganze dann noch mobil, dann ist’s perfekt.

    Beste Grüße

    Hansjörg Leichsenring

  • Alex Peter
    15. August 2011 bei 16:34

    Die Citibankanwendung sieht durchaus interessant aus. Was ich erschreckend finde, sind die eingebauten Sicherheitsstandards. Es handelt sich ja immerhin um Online-Bankinggeschichte.

    Gibt es in USA kein Phishing?

    Vielleicht sollten die CItitbanker besser in dem Bereich Sicherheit aktiv werden.

    AP

Nachricht hinterlassen

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.