YouthBank – Die etwas andere „Bank“. Von Jugendlichen, für Jugendliche

Veröffentlicht von Madlen Lorenz / 21. Mai 2012 / , , / 0 Kommentare

Beim Stöbern im Internet bin ich zufällig auf die YouthBank gestoßen. YouthBank – JugendBank. Also eine Bank nur für Jugendliche? So in etwa. Das Prinzip der YouthBank ist eigentlich ganz einfach. Du bist ein Jugendlicher, hast eine tolle Idee und möchtest in deiner Stadt, deinem Jugendclub oder Freundeskreis ein Projekt starten, dir fehlt aber das nötige Kleingeld dafür? YouthBanker helfen dir dabei. Ziel ist es, Jugendprojekte zu fördern und deine Idee weiterzuentwickeln, um dir letztendlich zu helfen, etwas zu bewegen. Das Tolle daran ist, dass deine „Unterstützer“ selbst erst zwischen 15 und 25 Jahre alt und noch Azubis, Schüler, Zivis, FSJler oder Studenten sind. Ganz nach dem Motto „von Jugendlichen, für Jugendliche“. Das Projekt sollte natürlich zu dir passen, aber ob du eine Netzwerkparty organisieren willst, deinen Jugendtreff behindertengerecht umbauen möchtest, Sport-Workshops oder ein Schulradio ins Leben rufen willst, spielt dabei keine Rolle.

Und hier mehr dazu:

Aber wie wird das Ganze eigentlich finanziert? YouthBanks bestehen aus drei Säulen. Lokale und bundesweite Kooperationspartner stellen die finanziellen Mittel zur Verfügung. YouthBanker verteilen diese verantwortungsbewusst und der YouthBank Deutschland e.V. sorgt dafür, dass das Ganze reibungslos läuft. Also eigentlich ganz einfach und nichts, was ganz neu ist.

Auch unsere Azubis der Volksbank Bühl engagieren sich seit 2 Jahren für soziale Projekte und machen so Jahr für Jahr Menschen glücklich, indem sie helfen. Helfen ist nicht nur eine Frage des Wollens, sondern vor allem dann erfolgreich, wenn ideenreich geplant, tatkräftig angepackt und mit viel Herzblut gearbeitet wird. Durch den Teamgeist unserer Azubis konnten so viele Projekte auf die Beine gestellt werden. Zum Beispiel der Verkauf von Ansteckbuttons, mit dessen Erlös Kinderprojekte wie die „Integrative Kinderkrippe“ der Lebenshilfe Bühl und die „Sonnenkinder“ der Diakonie Kork unterstützt werden konnten. Auch die vorweihnachtliche Plätzchenbackaktion, bei der unsere Azubis in der heimischen Küche und mit Kindern in regionalen Kindergärten Plätzchen kreiert und gebacken haben, war ein voller Erfolg. Die Plätzchen wurden dann an Kollegen weiter verkauft, um so die Spendenkasse zu füllen. Der Erlös konnte als Weihnachtsgeschenk an drei Kindergärten in der Region weitergegeben werden. Diese zwei Ideen unserer Azubis zeigen, dass man gemeinsam etwas erreichen und mit kleinen Mitteln, Großes erzielen kann. Ich bin mir sicher, dass weitere tolle Projekte folgen.

Ich habe mich natürlich gefragt, ob der Ansatz der YouthBank auch ein interessanter Ansatz für unsere Bank sein kann. Zahlreiche Unterstützer – also unsere Azubis – hätten wir schon mal. Warum nicht mal Jugendliche entscheiden lassen? Und warum nicht mal verrückte Ideen von Jugendlichen fördern, so wie die YouthBank? Natürlich muss das Projekt überschaubar und realistisch sein und auch einen Nutzen für andere Jugendliche in der Region haben. Also ein Projekt für Jugendliche, das gemeinnützig und natürlich rechtskonform ist. Sind die Kriterien erfüllt und ein Jugendlicher hat eine tolle Idee, dann entscheiden die  Azubis welches Projekt unterstützt wird. Sie beraten, begleiten und bezuschussen letztendlich das Vorhaben mit einer Spende (bei der YouthBank z.B. zwischen 50,- und 400,- Euro).

Ich finde den Ansatz sehr interessant und bin davon überzeugt, dass verrückte und ausgefallene Ideen dazu führen, etwas zu verändern. Und gerade junge Menschen haben eine blühende Phantasie und kreative Ideen, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden. Wie ist Ihre Meinung dazu? Ich freue mich über innovative, ja vielleicht auch ein paar verrückte Ideen von Ihnen, wie sich Jugendliche noch mehr für Jugendliche einsetzen können.

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