Sparschwein 2.0 – Migros Bank launcht Migipig

Veröffentlicht von Franz Sebastian Welter / 12. November 2012 / , , / 0 Kommentare

Die Migros Bank hat heute Migipig gelauncht. Dabei handelt es sich meines Wissens nach um den ersten Smartypig-Klon in Europa. Nutzer können Sparziele anlegen und diese mit Freunden und Bekannten teilen und gemeinsam auf individuelle Sparziele sparen. Es handelt sich also im Prinzip um eine Art Crowdfunding für individuelle Wünsche oder Ziele. 

Die folgende Bildstrecke beschreibt Migipig…

Das angesparte Geld kann man sich auch in Form von Gift-Cards auszahlen lassen. Dann winken nochmals Rabatte beim jeweiligen Unternehmen. Kontoführungsgebühren fallen keine an. 12 Auszahlungen sind pro Jahr kostenlos möglich (über Verkaufsstellen, Bankautomat oder per Überweisung). Danach fallen 5 CHF pro Auszahlung an. Das Guthaben wird während der Spardauer mit 0,3%-1,5% verzinst. Sparziele können via Social Media mit Freunden und Bekannten geteilt werden.

Aus Sicht der Migros Gruppe macht Migipig natürlich absolut Sinn. Zum Beispiel sind die Unternehmen, welche die Gift-Cards ausgeben, alle aus der Migros Gruppe. Das Geld bleibt sozusagen in der eigenen Gruppe. Das unterscheidet Migipig derzeit auch vom englischen „Orginal“ smartypig.com. Doch auch für Kunden gibt es zahlreiche Vorteile. Sie können Geld auf eine spielerische Art und Weise sparen, ihre Sparziele im Überblick behalten, die Sparziele mit Freunden und Familie teilen und profitieren aufgrund von Rabatten und Verzinsung von einer guten Rendite.

Mathias Hunn, Leiter der Marketing Abteilung der Migros Bank, wurde in einem Interview auf persoenlich.com gefragt, warum er glaubt, dass es für so eine Plattform überhaupt eine Nachfrage gibt. Seine Antwort:

In praktisch jedem Haushalt steht mindestens ein Sparschwein aus Porzellan. Wir haben uns gefragt: Wenn wir das Sparschwein von Grund auf neu kreieren könnten, im Zeitalter von Web 2.0, wie würde dieses aussehen? Das Resultat ist Migipig. Wir sind überzeugt, dass unser Sparschwein 2.0 im Vergleich zum herkömmlichen Porzellan-Schwein viele Vorteile hat und glauben somit an eine grosse Nachfrage. Quelle: Mathias Huhn im Interview auf personelich.com

Was halten Sie vom Sparschwein 2.0? Wäre das auch etwas für die genossenschaftliche FinanzGruppe? Würden Sie Migipig als Kunde nutzen?

Update am 13.11.2012: Weitere Bilder hinzugefügt.

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