Bye Bye Kontonummer? Hallo Geld per E-Mail.

Veröffentlicht von Anja Gempler / 21. Mai 2013 / , , , , / 0 Kommentare

Mit Gmail und Google Wallet.

Auf der I/O Entwicklerkonferenz von Google, die vor kurzem wieder in San Francisco stattfand, wurde ein neues Bezahlsystem vorgestellt. Google integriert Google Wallet in Gmail. Dadurch können Nutzer über ihren E-Mailaccount Geld an Freunde, Verwandte, Bekannte, etc. schicken oder einfordern.

Dieses Feature wird in den nächsten Monaten allen Amerikanern über 18 Jahre zur Verfügung gestellt.

Die Google-Version von PayPal bietet seinen Nutzern eine kostenfreie Möglichkeit Geld zu überweisen. Für die Nutzung mit Kredit- oder Debitkarte fallen jedoch Gebühren in Höhe von 2,9% pro Transaktion an (mindestens 0,30$). Geld empfangen ist jederzeit kostenlos und auch ohne Gmail Konto möglich.
Voraussetzung für die Nutzung ist die Registrierung bei Google Wallet.

 Ein Traum für Hacker? Wie auch viele andere sich diese Frage auf Youtube zum Thema stellten, habe ich mir darüber auch zunächst meine Gedanken gemacht. Auf der offiziellen Internetseite von Google Wallet werden die Interessierten allerdings gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Sicherheitsfunktionen von Google Wallet auch für die neue Bezahlfunktion via Email gelten.

 In Europa wird man sicherlich noch einige Zeit darauf warten können. Wenn Google überhaupt den Sprung schafft. Google Wallet konnte bislang in Europa nicht Fuß fassen. Zudem sind einige Voraussetzungen an die Nutzung von Google Wallet geknüpft.

 Ansätze Zahlungen via E-Mail abzuwickeln gibt es ja bereits. Das Prepaid-Verfahren von Moneybooker, jetzt Skrill, macht es ebenso möglich Überweisungen über das eigene Mailkonto abzuwickeln und auch die Fidorbank bietet ihren Kunden E-Mail Transaktionen an.

 Bildschirmfoto_2013-05-20_um_19.47.48Quelle: youtube

 

Ich bin gespannt darauf, wie Google seine Ansätze weiterentwickelt. Ich finde es generell interessant, meine Zahlungen per E-Mail abzuwickeln, reagiere darauf allerdings auch ein bisschen mit gesunder Skepsis. Denn wie auch Banking auf Facebook kann auch Banking per E-Mail durchaus kritisch beäugt werden. Erst vor kurzem stellte Franz Welter eine kleine Übersicht zum Thema Finanzdienstleistungen auf Facebook auf unserem Blog vor.

 Dabei muss ich allerdings gestehen, dass ich das Banking über Soziale Netzwerke durchaus sinnvoller finde, als per E-Mail. Habe ich doch nicht von allen meinen Freunden die Mailadresse. Zudem checke ich Facebook & Co. mehrmals am Tag. Meine Mails bekommen allerdings nur einmal täglich meine Aufmerksamkeit.

 Was meinen Sie? Energieverschwendung oder weiterer Schritt in die richtige Richtung?

 

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