Die Arbeitswelt von morgen – ein Wandel vollzieht sich.

Veröffentlicht von Madlen Lorenz / 20. Juni 2013 / , , , / 0 Kommentare

Flexibles Arbeiten jenseits von Büros und festen Präsenzzeiten. Die Arbeitswelt von morgen zeichnet sich durch ganz andere Dinge aus: Selbstvermarktung, Wissen und Erfahrungen weitergeben, Projektarbeiten, soziale Netzwerke, Blogs, Mobilität, lebenslanges Lernen, Internationalisierung, flexible Erwerbsbiografien. Der Trend geht hin zu mehr Flexibilität und Kreativität, um sich selbst verwirklichen zu können und motiviert sein Unternehmen voran zu bringen. Es entstehen ständig neue Berufszweige, und Arbeitnehmer verzichten gern mal auf eine feste Anstellung, wenn sie dafür weitere Erfahrungen für ihren beruflichen Werdegang sammeln können. Früher wurde gelobt, wer seinem Arbeitgeber ein Leben lang treu blieb, heute ist begehrt, wer sich in mehreren Berufszweigen qualifiziert hat. Es gibt mehrere Trends, die die Arbeitswelt von morgen bestimmen. Anbei eine schöne Zusammenfassung, wo die Reise hingehen kann:

Auch die Unternehmen der Zukunft müssen sich ständig weiter entwickeln, um die Chancen am Markt besser ausnutzen zu können. Die Arbeitsumgebung sowie der ideale Arbeitsplatz spielen dabei für Arbeitnehmer eine wichtige Rolle. Kollaboratives Arbeiten wird mehr und mehr nachgefragt. Das Streben nach Wissen gewinnt an Wert, wenn wir es von anderen übermittelt bekommen. Ganz nach dem Motto „Learning by Doing“. Unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsschätzen werden sich in Teams perfekt ergänzen und voneinander profitieren. Um in der heutigen digitalen Welt up to date zu sein, reicht eine „einfache“ Wissensübermittlung nicht mehr aus. Der hochspezialisierte, für sich arbeitende Tüftler war gestern. Heute lernen wir voneinander und betreiben einen regen Wissensaustausch, um die komplexeren Aufgaben schneller und mit mehr Know-How ausführen zu können. Dabei spielt die Vernetzung zu anderen Geschäftspartner eine große Rolle, um Informationen schneller und verfügbarer abrufbar zu machen. Der technische Fortschritt spielt uns dabei gut in die Hände. Wir arbeiten von zu Hause, halten Meetings nach den Abendessen bequem von unserem Home Office aus und können somit Beruf, Familie und Freizeit optimal miteinander koordinieren. Damit werden die eingefahrenen Strukturen in Frage gestellt und Zeitgrenzen lösen sich nach und nach auf.

Es entwickelt sich ein neues Konzept von Arbeit und es bleibt spannend, wann wir einen spürbaren Wandel erleben können. Erste Anfänge sind gemacht, aber es wird noch zu stark an bekannten Abläufen festgehalten – Unternehmen wie Arbeitnehmer tun sich schwer, neue Strukturen zuzulassen. Letztendlich können alle davon profitieren. Der zufriedene Arbeitnehmer, der sich frei entfalten und selbst verwirklichen kann und der Arbeitgeber, der einen zufriedenen Mitarbeiter hat, der motiviert und engagiert das Unternehmen repräsentiert.

In der Bankenbranche lockern sich die Systeme bereits und flexible Arbeitszeiten ermöglichen beispielsweise mobilen Beratern kundenorientiert Abendtermine anzubieten. Spannend bleibt aber, ob man es schafft, Beratungen oder Arbeitsabläufe fern ab von Büros durchzusetzen und ob man dauerhaft auf feste Präsenzzeiten verzichten kann. Hier wird mit Sicherheit ein hohes Maß an Selbstorganisation und Vertrauen gefordert.

Was meinen Sie, können wir diesen Trend weiterführen bzw. lassen sich diese Strukturen überhaupt verändern? Dabei meine ich nicht ausschließlich Berater, die ihre Arbeitszeiten oft schon flexibel gestalten können, sondern vielmehr auf die Bankenbranche allgemein. Welchen Stellenwert werden feste Öffnungszeiten in der Zukunft haben. Fordern Kunden eher mehr Flexibilität und damit eine Erreichbarkeit rund um die Uhr – mobil von zu Hause, gern auch per Live – Chat, über die neuen Kommunikationswege oder halten sie an festen Kernzeiten fest? Und wo sind unsere Grenzen?

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