Letzte Woche fand der erste Hackathon der Volksbank Bühl statt. An und für sich keine große Sache, aber für uns schon. Denn mit diesem Hackathon haben wir für uns zwei Innovationen realisiert…. 

Zum einen, der Test einer neuen Produktionsmethode und zum anderen, eine Produkt- bzw. Geschäftsmodellinnovation. Bisher haben wir neue Produkte klassicherweise in Projektform konzipiert, entwickelt und eingeführt. Das bedeutet unzählige Meetings mit gefühlt unendlichen Abstimmungsrunden. In den Meetings werden Zwischenstände präsentiert und neue Termine gemacht bzw. Termine angepasst. Dann verschwindet wieder jeder an seinen Arbeitsplatz und macht weiter. Bei unseren extrem flachen Hierarchien im Unternehmen kam es dabei immer wieder zu Problemen mit der Kommunikation oder es dauerte einfach ewig lang, bis neue Produkte wirklich realisiert waren.

Also haben wir für uns die Methode des Hackathons adaptiert. Dazu haben wir einige Restriktionen unseres Vorhabens vorab geklärt und dann alle Personen, die für die Realisierung benötigt wurden für 2 1/2 Tage samt Computer in einen Raum gesperrt. 13 Leute haben so parallel zueinander 11 Produkte konzipiert, kalkuliert, administriert und dokumentiert, ein Marketingkonzept entwickelt, die Internetseite überarbeitet, Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufgestellt, Schulungskonzepte, Präsentationen und Beratungsunterlagen erstellt, Briefe getextet, Vorgänge und Workflows angelegt, usw.

Das war zugegebenermaßen für alle Beteiligten ein richtig anstrengendes Chaos – aber es war extrem produktiv. Und es hat Spaß gemacht. Gegessen haben wir zwischendurch. Pizza, Chinesisch, Obst und viele Süßigkeiten. Alle aufkommenden Fragen wurden im Rahmen des Hackathons geklärt. Waren wir uns uneinig, haben wir abgestimmt und dann ging es ohne zu murren weiter. Für die Realisierung der dort erledigten Tätigkeiten hätten wir im alten Produktionsverfahren vermutlich Monate benötigt.

Herausgekommen ist unsere Version eines modifizierten „GLS-Bank-Prinzips“ (mit regionalem Fokus) welches wir im April starten möchten. An dieser Stelle soll auch noch nicht mehr verraten werden – nur ein Bild können wir schon zeigen 😉

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Von | 2017-07-06T11:12:18+00:00 6. März 2014|Innovationen|4 Kommentare

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4 Kommentare

  1. Boris Janek 6. März 2014 um 11:06 Uhr

    Hallo,

    tolle Sache und ein super Ergebnis, wie es scheint. Schon verwunderlich, dass dies in einer Bank funktioniert. Aber in einer funktioniert es zumindest. Dazu herzlichen Glückwunsch und ich schaue und warte gespannt auf das Ergebnis.

  2. Alexander J. Renner 6. März 2014 um 13:02 Uhr

    hallo,

    glückwunsch. klingt interessant. bleibt dran und berichtet drüber, wenn online. ich bin neugierig, ob was dauerhaftes was draus wird…

  3. Großartig. Viel Erfolg dafür!

  4. […] are frequently rather affluent—if they cannot offer them appropriate services. In a recently announced project Volksbank Bühl demonstrates how that could be done: The bank’s customers are to be able to […]

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