T(h)ink different? – The next step in mobile PFM?

Veröffentlicht von Anja Gempler / 26. August 2014 / , , , , / 0 Kommentare

Personal Finance Managements ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema. Gibt es den Menschen wirklich einen besonderen Mehrwert oder ist es nur eine überflüssige Spielerei, die niemand braucht? Ich habe heute für Sie ein Start-Up aus Schweden dabei, das augenscheinlich eine große Notwendigkeit darin sieht. Es nennt sich Tink und wurde von den beiden Schweden Frederik Hedberg (CTO) und Daniel Kjellén (CEO) 2012 gegründet, hat seinen Sitz in Stockholm und beschäftigt derzeit neun Mitarbeiter.

Bildschirmfoto 2014-08-17 um 20.11.26

https://www.tink.se/follow-the-money/#

Tink ist eine web- und mobile-basierte App, die als PFM-Tool helfen soll, Finanzen noch besser im Griff zu haben und den Überblick zu behalten. Sie sammelt Informationen aller Bank- und Kreditkartenkonten und kategorisiert und analysiert automatisch sämtliche Transaktionen. Diese Informationen werden dann in ganzheitlichem Stile visuell ansprechend für den Kunden aufbereitet. Hedberg und Kjellén wollen mit ihrer App erreichen, dass die Fülle an Anbietern im Finanzdienstleistungssektor, denen die Konsumenten heute gegenüber stehen, einen gemeinsamen Nenner finden. Natürlich ist dieser Gedanke auch in Schweden nichts neues. Es gibt auch dortzulande zahlreiche App-Anbieter, die das Finanzleben leichter machen wollen. Das Problem, das die beiden Tink-Gründer jedoch darin sehen, ist, dass diese Apps hauptsächlich für Menschen gemacht sind, die sich gerne und umfassend mit ihren Finanzen beschäftigen und keine Scheu davor haben, PFM-Tools zu nutzen. Die beiden Schweden wollen mit ihrer Lösung allerdings jedermann ansprechen und überzeugen. Meiner Ansicht nach also auch diejenigen, die bei der Forrester Research Studie mitgemacht haben, über die Boris Janek in den letzten Tagen auf seinem Blog ZweiNull bereits berichtete, und die ernüchternde Schlussfolgerungen zum Thema PFM seitens manchen Bloggern von Übersee zur Folge hatte. Aber zurück zu Tink.

Ein Blick auf das Video, das Tink auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Video zu Tink auf https://www.tink.se/follow-the-money/#

Video zu Tink auf https://www.tink.se/follow-the-money/#

GAIN CONTROL

https://www.tink.se/follow-the-money/#

www.tink.se

Tink bietet einen schnellen Überblick, was vom monatlichen Gehalt oder Lohn noch übrig ist, indem es Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellt.

UP-TO-DATE BALANCES

Tink ist immer auf dem neuesten Stand. Der Nutzer kann die Konten, die er bei den 16 größten schwedischen Banken und Anbietern von Kreditkarten besitzt mit seiner App verbinden und somit auf einen Blick über alle Änderungen und Bewegungen informiert sein.

TINK FEED

www.tink.se

www.tink.se

In dieser Funktion wird dem Nutzer angezeigt, was gerade die höchste Priorität besitzt, z.B.
wenn das Gehalt gutgeschrieben wird oder eine ungewöhnlich hohe Ausgabe getä- tigt
 wurde. Es kann aber auch lediglich eine Wochenaufstellung seiner Finanzen sein.

LEFT TO SPEND

https://www.tink.se

www.tink.se

Eine monatliche Zusammenschau zeigt an, wie viel vom letzten Gehalt noch übrig ist und was die größten Ausgaben waren.

MORE THAN USUAL

Der Nutzer wird benachrichtig, sobald der App etwas Ungewöhnliches auffällt.

 

Tink bietet so einiges und das auch wirklich optisch und visuell ansprechend. Den Durchbruch sehe ich darin bisher jedoch noch nicht, da es sich nicht sehr viel mehr von anderen PFM Lösungen unterscheidet. Bleibt abzuwarten wie sich dieses Angebot auf dem schwedischen Markt behaupten kann und ob wir tatsächlich auch in Deutschland weiter davon hören.

 

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