Smart Clothing – Suit Up!

Veröffentlicht von Maik Jost / 15. Januar 2015 / , , / 0 Kommentare

Sie werden am Körper getragen, sind unauffällig und funktional. Die Rede ist von sogenannten Wearables. Fitnessarmband, Datenbrille und Smartwatch  haben bereits Einzug in den Alltag genommen. Das ist allerdings nur der Anfang! In den Startlöchern stehen bereits intelligente Kleidungsstücke, die nicht nur funktional, sondern auch modisch sind.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung PWC lag der Umsatz für Wearables 2014 bei 14 Milliarden US$. Bis 2024 wird ein Zuwachs auf bis zu 70 Milliarden US$ prognostiziert. In den Augen der Befragten, bieten die Bereiche „Sicherheit erhöhen“, „Gesundheit und Medizin“ sowie eine „Vereinfachung der aktuellen Technologie“ die größten Mehrwerte. Das folgende Video veranschaulicht die Ergebnisse der Studie und zeigt einige Beispiele:

Der Begriff Smart Clothing beschreibt Kleidungsstücke, die mit elektronischen Geräten oder Funktionen ausgestattet sind. Optisch unterscheidet sich intelligente Kleidung nicht von „gewöhnlicher“ Mode. Beispielsweise ermöglichen Sensoren das Erheben von gesundheitlichen Daten und sollen zukünftig in Ernstfällen automatisierte Notrufe absenden können. Doch nicht nur in der Gesundheitsbranche ist Smart Clothing ein Thema. Unterhaltungselektronik, Navigationssysteme und Mobile Payments stehen ebenfalls im Fokus von intelligenter Kleidung und könnten das Smartphone zukünftig überflüssig machen.

Der australische Herrenausstatter MJ Bale, die Heritage Bank und Visa haben dahingehend ein sehr interessantes Gemeinschaftsprojekt entwickelt. Mit dem Power Suit ist dank NFC-Technologie und Visa’s payWave-System möglich mit dem Anzug kontaktlos zu bezahlen:

Durch Smart Clothing verschmelzen Technologie und Alltag immer mehr. Wenn das kontaktlose Bezahlen mit dem Jackett möglich ist, wäre doch auch das Ausweisen beim Zoll  oder die Legitimation in der Bank durch intelligente Kleidungsstücke möglich.  Das kann einerseits eine Vereinfachung und Komfort bedeuten, machen den Menschen aber auch immer gläserner. Wenn sich sensible Daten in Textilien befinden, müssen diese auch dort gesichert werden. Aus Sicht des Datenschutzes sicherlich kritisch. Auch die Kosten sollten nicht außer Acht gelassen werden, wenn Socken, T-Shirts, etc. smarte Module besitzen sollen.

Ich finde das das Thema sehr interessant und bin gespannt in wie weit Fashion2.0 unseren Alltag bestimmen und verändern wird. Was meinen Sie, welchen Einfluss nehmen zukünftig Wearables und vor allem Smart Clothing auf uns?

 

 

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