Nonkonformität – Innovative Menschen sind anders.

Veröffentlicht von Nadine Brommer / 8. März 2015 / , , / 2 Kommentare

Damit Unternehmen nachhaltig überlebens- und wettbewerbsfähig sind, hängt die Zukunftsfähigkeit heute stark mit Innovationen zusammen. Erfolgreich zu sein bedeutet, der Kreativität freien Lauf zu lassen, Veränderungen herbeizuführen und Unmögliches möglich machen –  bedeutet oft andere Wege als die Masse zu gehen.

Gerade in der Bankenbranche werden Neuerungen oft mit dem Hinweis „Das geht nicht” / „Das funktioniert nicht“ abgewunken. Finanzinstitute stehen vor zahlreichen Veränderungen, um für die (nahe) Zukunft gerüstet zu sein und sich demzufolge auf die veränderten Kundenbedürfnisse einlassen zu können.  Nicht für jede Bank ist Innovation auch ein Ziel, jedoch sollte es ein Mittel zur Zielerreichung sein.

Marcel Pagnol (französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur) sagte folgenden Satz: „Jeder wusste, dass es unmöglich war – bis ein Verrückter kam und es einfach machte“ – Ich sehe es als ein Ansporn, den viele Banken für erfolgreiche Innovationen sehen sollten.

Innovationen sind einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren eines Unternehmens.  Unverzichtbar ist dabei die Förderung von Kreativität und Eigeninitiative der Mitarbeiter. In jedem von uns steckt das Grundbedürfnis zu wachsen. Dieses Wachstum kann nur außerhalb der Komfortzone stattfinden.  Man muss kurzfristig Schmerz in Kauf nehmen, um langfristig Freude zu verspüren. Innovative Menschen reizen ihre eigenen Fähigkeiten aus, entdecken ihre Qualitäten und kultivieren sie.

Erfahren Sie mehr in folgendem Video:

Der Philosoph Friedrich Nietzsche sagte einmal: „Diejenigen, die tanzten wurden für verrückt gehalten, von denen, die die Musik nicht hören konnten.“  Nonkonformität bedeutet, dass jemand seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Ziele verfolgt, ohne sich dabei von sozialen Normen beeinflussen zu lassen. Provokant gesagt, kann man schon mal als „Spinner“ oder „Verrückter“ bezeichnet werden. Dies belegt auch eine von Ghandis Weisheiten: “Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du!”

Ich ermutige Sie hiermit, gehen Sie Ihren eigenen Weg , machen sie unmögliches möglich, seien Sie kreativ und zugleich „angenehm anders als alle anderen“ – das 5-A-Rating.

 

Kommentare

2 Kommentare

  • Nicht angegeben
    9. März 2015 bei 13:11

    Nett!
    Viel Wahrheit enthalten! Vor allem in diesem Satz: „Man muss kurzfristig Schmerz in Kauf nehmen, um langfristig Freude zu verspüren.“ Dies kann auf viele Bereiche des Lebens transportiert werden.
    Oder: „Nonkonformität bedeutet, dass jemand seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Ziele verfolgt, ohne sich dabei von sozialen Normen beeinflussen zu lassen.“ – Doch wo ist dann die Abgrenzung zum Egoismus?

  • Holger Beh
    11. März 2015 bei 17:46

    Ja, finde ich auch, sehr schön geschrieben! Vielen Dank!

    @Den Vorkommentator: Ein Mensch, der sich nonkonform verhält, weil er z. B. bestimmte Arbeitsprozesse ändern will – und damit sein eigenes Ziel verfolgt – tut dies nicht unbedingt nur allein für sich. Es kann auch sein, dass derjenige durchaus bereit ist, mit der Änderung einige Unbequemlichkeiten (z. B. zusätzliche Aufgaben) in Kauf zu nehmen. Hauptsache, das gesetzte Ziel wird erreicht. Ein Egoist dagegen wird nur zum eigenen Vorteil handeln.

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