Apple’s iBeacons bekommen Konkurrenz

Veröffentlicht von Michael Merkel / 20. Juli 2015 / , / 0 Kommentare

Die Bluetooth-Sender-Technologie „iBeacon“ (siehe Artikel meines Kollegen Maik Jost) von Apple bekommt Konkurrenz durch Google. Die nach einem bekannten britischen Leuchtturm benannte Technik „Eddystone“ funktioniert ähnlich wie die des Konkurrenten aus Cupertino. Die Beacons (so werden die kleinen Funksender genannt) dienen als eine Art „Bluetooth-Leuchtfeuer“ die dann mithilfe von Smartphones, Bluetooth LE und der passenden App geortet werden können. Es kann in der jeweiligen App zum Beispiel auf Sonderangebote hingewiesen werden, beim Warten am Busbahnhof könnte automatisch eine Meldung erscheinen wie lange es noch dauert bis der nächste Bus erscheint oder man wird im Kaufhaus direkt vor dem Regal über ein neues Produkt informiert. Die Möglichkeiten sind lediglich durch die Kreativität der Entwickler begrenzt.  Des weiteren sind die kleinen Geräte wartungsfrei und haben eine Batterielaufzeit von mehreren Jahren.

Zwei Vorteile der Eddystone-Technologie gegenüber iBeacon sind erwähnenswert, zum Einen ist Eddystone, im Gegensatz zu Apple’s Technologie mit allen Smartphones kompatibel, des Weiteren können auch URLs oder andere kleinere Datenpakete auf den Beacons gespeichert werden. Diese werden dann am Smartphone bei vorhandener Verbindung empfangen werden. Das bedeutet, dass man nicht zwangsläufig eine eigene App benötigt um die Bluetooth-Sender zu nutzen, sondern man könnte z.B. den Anwender automatisch auf eine Webseite weiterleiten, ohne dass dieser eine spezielle App auf dem Smartphone installiert haben muss.

Die Technologie ist sehr spannend und könnte vielleicht auch mal in Banken zum Einsatz kommen. Ich kann mir vorstellen, zum Beispiel die Unterstützung der Ortung von Geldautomaten mit Hilfe der Beacons zu ermöglichen, oder einen automatischen Hinweis für den Bankberater sobald ein Kunde sich in der Nähe befindet, um sich so schon vorab auf ein Gespräch vorzubereiten.

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