Apple, Samsung und MasterCard – was gibt’s Neues?

Veröffentlicht von Anja Gempler / 24. August 2015 / , , , , , / 0 Kommentare

Das Leben einfacher gestalten – insbesondere was unsere Finanzen angeht. Das wollen die vielen Innovationsdurstigen aus aller Herren Länder, die ihre Aufgabe darin sehen, ihren Kunden zu helfen. Sie wollen einen Weg finden, der es ermöglicht, Spaß zu haben auch und gerade wenn man sich mit den eigenen Finanzen beschäftigt. Die eigenen Finanzen zu regeln und im Griff zu haben, um sich mit ihnen das eigene Leben aufzubauen, sollte kein „zu kompliziert“, „zu anstrengend“ und „zu trocken“ hervorrufen. Doch genau das tut es heute immer noch – und in der Folge sträuben sich viele gegen das Thema und riskieren somit die falschen oder gar keine Entscheidungen zu treffen.

Nun kann man niemanden dazu zwingen, „heute an morgen“ zu denken oder schlicht darauf zu achten, dass die alltäglichen Einnahmen über den Ausgaben liegen… aber: man kann sie schmackhaft machen, die eigenen Finanzen. Wie das geht, beweisen jährlich zahlreiche Fintech-Startups und Innovationsversuche etablierter Finanzanbieter sowie branchenfremder Anbieter, die versuchen zu revolutionieren und finanzielle Transaktionen Teil des alltäglichen Lebens zu machen.

Erst vor einigen Tagen gab es wieder Neuigkeiten zu vermelden. Die App Square Cash in den USA macht es mit ihrem Update nun möglich, Geld ganz einfach über ein Nummernfeld auf der Apple Watch an andere Inhaber einer Apple Watch zu senden. Im selben Raum funktioniert das Ganze auch mit Bluetooth. Einige Blogs berichteten bereits (z.B. bankinnovation.net oder giga.de)

Vom Lager gegenüber gibt es ebenso Neues. Samsung will Apple entgegenhalten und geht mit Samsung Pay an den Start – zunächst nur in Südkorea, jedoch in Kürze auch in den USA. Europa ist ebenso anvisiert. MasterCard dient als Partner.

Und auch MasterCard selbst hat ein Pilotprojekt am Start. Seit der Oscar-Verleihung 2014 ist es nicht mehr wegzudenken und die Stars und unsere Mitmenschen halten uns mit ihm täglich über ihr Leben auf dem Laufenden – das Selfie. Und MasterCard will es jetzt möglich machen, auch damit zu bezahlen. Mit der First Tech Federal Credit Union (USA) plant MasterCard von September bis Oktober 2015 eine Pilotphase mit deren Mitarbeiter. Berichten zufolge, sollen rund 200 Mitarbeiter daran teilnehmen dürfen.

Eine Transaktion wird demnach durch die Identität des Nutzers finalisiert. Diese Identifikation besteht aus einer Gesichtserkennung (dem Selfie) oder einem biometrischen Fingerabdruck. Diese Vorgehensweise soll Zahlungen einfacher und sicherer machen.

Ich bin gespannt, ob die Pilotphase glückt und MasterCard Ende des Jahres Positives zu vermelden hat. Und ich bin gespannt, was es alles bis nach Deutschland schafft ;-).

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