Kurz notiert: Neues rund um iZettle

Veröffentlicht von Thomas Hochfeld / 2. Oktober 2015 / Mobile Payments / 0 Kommentare

Das schwedische Unternehmen iZettle hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde 60 Mio. Euro an Kapital besorgt und sogleich den neuen Dienst iZettle Advance angekündigt. Ziel des in 2016 verfügbaren Dienstes ist es, kleine und mittelständische Unternehmen mit einer schnellen und unbürokratischen Finanzierung auszustatten –  iZettle nennt dies „Vorauszahlung auf zukünftige Einnahmen“. Diejenigen Unternehmen, die schon Kunde bei iZettle sind, können diese „Vorauszahlung“ beantragen. Aus den bisherigen Transaktionen, die über den Kartenleser stattgefunden haben, zieht iZettle Rückschlüsse auf die Solvenz des Unternehmens. Sollte diese gegeben sein, kann die Firma den Betrag anfragen. Die Besonderheit bei der Rückzahlung ist, dass es keine festen monatlichen Raten oder eine feste Laufzeit gibt. Die Rückführung richtet sich nach den zukünftigen Einnahmen und wird individuell ermittelt. Bei jeder Transaktion behält iZettle einen kleinen Teil der Einnahmen ein, so lange, bis die „Vorauszahlung“ ausgeglichen wurde.  Dies kann für Unternehmen mit saisonal schwankenden Umsätzen sehr interessant sein. Entgegen eines klassischen Bankdarlehens möchte iZettle eine feste Gebühr und keinen Darlehenszins für den Dienst.

Außerdem führen die Schweden mit einer neuen Generation ihrer mobilen Bezahllösung zusätzlich zu den bisherigen Bezahlvarianten das kontaktlose Bezahlen ein.  Bis zu einem Betrag von 25 Euro ist keine zusätzliche Autorisierung mehr nötig. Der neue Kartenleser Pro Contactless unterstützt außerdem Zahlungen über GooglePay und ApplePay. Wann diese Dienste allerdings bei uns in Deutschland verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt.

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