Kurz notiert: 5 Tech-Giganten verbünden sich

Veröffentlicht von Madlen Lorenz / 30. November 2015 / , , / 0 Kommentare

Die Technologie-Branchenführer Apple, Amazon, Google, Intuit und PayPal haben sich unter dem Namen „Financial Innovation Now (FIN)“ zusammengeschlossen. Ganz nach dem Motto „Die Zukunft des Handels neu definieren“, wollen die Branchenführer mehr Innovationen bei Finanzdienstleistungen fördern. 

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Als ob die Bankenbranche nicht schon genug Druck durch Regularien und Richtlinien verspüre, kommen noch fünf starke Tech-Giganten hinzu, welche die digitale Transformation nochmals beschleunigen wollen. Sie streben an, Finanzdienstleistungen durch Innovationen weiter zu forcieren. Genannt werden unter anderem:

  • Schnellere Kapitalbeschaffung für Unternehmen

  • Schnellerer und günstigerer Zahlungsverkehr

  • Schnellere Bezahlvorgänge mit nur einem Tastendruck

  • Schnellerer Zahlungsverkehr zwischen Bankkonten

Zudem sollen die Bereiche Vertrauen und Sicherheit bei Finanzdienstleistungen weiterentwickelt werden. Es gilt, Innovationen für optimalere Prozesse beispielsweise für Instant-Payments gekoppelt mit der Förderung moderner Finanzanwendungen und Technologien, um die Hindernisse für die Finanzdienstleistungen zu reduzieren, voranzubringen.

Noch wird die Tätigkeit der Tech-Giganten auf die USA begrenzt sein. Allerdings ist dies nur eine Frage der Zeit. Daher müssen die etablierten Banken zunehmend schneller reagieren, um den Veränderungen überhaupt standhalten zu können und nicht ins Abseits verdrängt zu werden. Zusammenschlüsse und Kooperationen könnten auch hier stärker genutzt werden. Das Know How der FinTechs gepaart mit Vertrauen und guten Kenntnissen über die betreuten Kunden der Finanzdienstleister könnte einen Mehrwert für Kunde und Bank darstellen.

Brian Peters, der Chef der neuen Vereinigung betont ebenfalls, dass das regulatorische Umfeld neue Innovationen für mehr Wettbewerb zulassen muss. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, um die Einführung neuer Dienste, welche erhebliche Vorteile für Verbraucher bringen, zu fördern.“, so Peters.

Und wieder bleibt es spannend, wie es weitergeht. Aber eins scheint sicher wie das Amen in der Kirche, Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistung sind nicht aufzuhalten, und wichtig, um ein modernes Finanzsystem zu ermöglichen.

Quelle: http://www.der-bank-blog.de/internet-giganten-verbuenden-sich-im-banking/digital-banking/20286/

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