Fashion und Co. werden zum zahlungsfähigen Gegenstand

Veröffentlicht von Madlen Lorenz / 14. Januar 2016 / , , / 0 Kommentare

Gemeinsam mit dem Chiphersteller Qualcomm hat es MasterCard geschafft, eine Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, mit Schmuck-Accessoires wie beispielsweise einem Fingerring zu bezahlen. Auch Kleidungsstücke oder Autoschlüssel sollen künftig mit der Zahlungsfunktion ausgestattet werden.

MasterCard versucht, mit einer neu entwickelten Software eine Vielzahl an Konsumprodukten mit der Zahlungsfähigkeit zu verknüpfen. Im Automotivbereich ist eine Bezahlung per Autoschlüssel vorstellbar, im Modebereich wird die Zahlungsfunktion einfach in ein Kleid integriert. Neben dem Autohersteller General Motors hat MasterCard unter anderem den Designer Adam Selman, den Schmuckhersteller Ringly, WearableTechnologie-Innovator Nymi und den Bluetooth-Locator Trackr als Partner für die Prototypen gewinnen können.

Das Programm gibt dem Verbraucher sehr viel Freiheit, Objekte zu Zahlungsmitteln zu machen und mit alltäglichen Gegenständen zu bezahlen. Außerdem ist es sehr bequem und verfügt natürlich über das höchste Maß an Sicherheit. Ich mag die Idee, Gegenstände zahlungsfähig zu machen und es hat mich gleich an die re:publica 2015 in Berlin erinnert. Hier gab es erstmals Fashiontech Sessions, in welchen die Vielfältigkeit und der Zusammenhang zwischen Mode, Innovation und Technologie näher gebracht wurden. Ich hoffe, dass sich dieses Bezahlverfahren auch in Deutschland durchsetzt. Amerika wird auch hier wieder der Vorreiter sein und die Funktionalität schon im Vorfeld testen. Ich bin überzeugt, dass es MasterCard mit dieser funktionalen, unsichtbaren und zugleich coolen Zahlungsmethode schafft, sich am Markt zu integrieren. Ich finde es spannend und es bringt mal etwas frischen Wind in die Finanzbranche.

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