OptioPay will Banken neue Ertragsquellen aufzeigen

Veröffentlicht von Kristina Zink / 2. März 2016 / , / 1 Kommentar

OptioPay ist ein in Berlin ansässiges Start-up, das vom reBuy Gründer Marcus Bönner und dem Rechtsanwalt Oliver Oster gegründet wurde.Die Beiden wollen mit OptioPay weltweit die erste Payment Solution Software aufbauen. OptioPay verändert die Art und Weise wie Menschen Geld erhalten, denn es fügt sich nahtlos in jedes Zahlungssystem ein. Außerdem ist es branchenübergreifend bei jeder Art von Auszahlung einsetzbar.

Das Startup Unternehmen will insbesondere Banken und Versicherungen, aber generell auch alle Arbeitgeber, dabei unterstützen, das Potenzial von Auszahlungen und Gehältern zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Unternehmen ihren Kunden Geld auszahlen oder Beträge rückerstatten. OptioPay will diese Auszahlungen für die Unternehmen gewinnbringend vermarkten und somit eine Win-Win-Situation für die Beteiligten schaffen.

Auszahlungen gibt es täglich massenhaft, ob Zinsen, Gehälter, Prämienzahlungen bei Versicherungen, Dividenden oder Rückerstattungen aus Retouren. An dieser Stelle setzt OptioPay an. Immer wenn Auszahlungen anfallen, soll mit OptioPay die Möglichkeit geboten werden, dieses Guthaben in Gutscheine umzuwandeln. Dabei haben die Gutscheine bekannter Einzelhändler einen höheren Gegenwert als das Guthaben selbst. Somit haben die Empfänger der Zahlung die Chance, den Wert ihrer Zinsen, Löhne oder Dividenden zu erhöhen.

Wie funktioniert der Dienst OptioPay?

Der Arbeitgeber oder das auszahlende Unternehmen übermittelt OptioPay eine Liste der Mitarbeiter und ihrer Gehälter oder der Kunden und ihren Zinsen, Dividenden etc..Dabei wird natürlich der Datenschutz gewahrt, die gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten. Die Daten der Kunden werden nicht weiter verkauft. Per E-Mail wird dem Mitarbeiter/Kunden der OptioPay-Gutschein in Höhe seines Lohnes, Dividende oder Zinsen zugestellt.Der Arbeitnehmer hat nun die Möglichkeit diesen Gutschein über ein Portal einzulösen. Der Gutschein kann gegen viele andere Gutscheine auf dem Portal eingetauscht werden, die den gleichen oder einen höheren Wert haben.Für die Finanzbranche bietet OptioPay eine komplette Integration in das Girokonto. Der Kunde hat so die Chance für jeden Zahlungseingang oder Guthaben auf seinem Girokonto, Gutscheine zu erwerben. Durch die Erhöhung des Gegenwertes entsteht für den Kunden ein Mehrwert. Außerdem hilft die Bank dem Kunden damit, sein Vermögen zu vermehren. Für die Finanzdienstleister ergibt sich dadurch die Möglichkeit, Guthaben aber auch Auszahlungen der Kunden aktiv zu vermarkten. Ein Teil der Provision der Werbetreibenden gibt OptioPay an seine Kooperationspartner weiter.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich auf den ersten Blick tatsächlich nach einer Win-Win-Win-Lösung anfühlt, denn nicht zu vergessen ist die Seite der Einzelhändler. Diese haben ein entscheidendes Interesse daran, dass Kunden Gutscheine für ihr Unternehmen erwerben, denn so sichern sie sich künftige Umsätze.

Für Kunden ist der Vorteil ebenfalls ersichtlich, denn sie haben die Chance Lohn, Zinsen oder sonstige Erträge wertvoller zu machen und Banken hätten mit OptioPay die Chance auf eine weitere Ertragsquelle.

Kommentare

Ein Kommentar

  • SebPat_81
    2. März 2016 bei 14:46

    Interessante Idee, insbesondere für Banken vor Ort (VR Banken, Sparkassen, etc.) ergeben sich nette Marketingmöglichkeiten mit den eigenen Gewerbekunden! Großes Fragezeichen sehe ich als Webentwickler / Online Marketer beim Thema Datenschutz. Wer argumentiert, der Datenschutz werde gewährleistet und dann zwei Zeilen darunter den Mitarbeitern ihren Gutschein per E-Mail zustellen will … autsch. Das wird so nicht datenschutzkonform funktionieren. (es sei denn, eine verschlüsselte E-Mail ist gemeint. Da werden die IT-unerfahreneren Mitarbeiter aber gleich die Segel streichen)

    Mal sehen, wie sich optioPay entwickelt …

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