Kurz notiert: Reflexion 1. R+V Hackathon in Wiesbaden

Veröffentlicht von Madlen Lorenz / 29. März 2016 / , , / 0 Kommentare

Wie schon in den sozialen Medien berichtet, fand vom 15.03.-18.03.16, der 1. R+V Hackathon in Wiesbaden statt. Gemeinsam mit 12 Kolleginnen und Kollegen der R+V waren auch zwei Mitglieder der Innovationswerkstatt an der Umsetzung einer Vision beteiligt. Mittlerweile ist der Begriff des Hackathons kein Novum mehr. Eine kontinuierlich steigende Zahl an Unternehmen erkennt die positiven Eigenschaften eines Hackathons für sich und setzt ihn gezielt zur Projektumsetzung ein. So auch die R+V, mit dem Ziel, Versicherungslösungen zu digitalisieren. Es ist immer wieder faszinierend wie weit eine „grobe“ Idee in so kurzer Zeit weiterentwickelt und präzisiert werden kann, ohne mehrere Wochen in einem Projektteam zu verharren. Die Erfahrungen der Volksbank Bühl mit Hackathons konnten dabei genutzt werden, um vorab Tipps zur Organisation sowie einen groben Ablaufplan zu geben.

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Natürlich ist auch das Team mal an Grenzen gestoßen und musste eingefahrene Strukturen durchbrechen. Auch die Frage nach der Umsetzbarkeit von Ideen ist beim Hackathon nicht immer zielführend, weil sie die Kreativität der Teilnehmer beschneiden kann. Gleichzeitig muss alles realistisch und plausibel sein – dabei ist eine präzise formulierte  Zielsetzung bzw. Aufgabenstellung zu Beginn des Hackathons von Vorteil, um den Teams eine grobe Orientierung zu geben. Das klingt auf den ersten Blick banal, ist aber in der Phase von Kreativitätstiefs von Bedeutung. Ebenso wichtig sind Kreativitätspausen, wenn nichts mehr geht und man Abstand vom Thema braucht. Auch demokratische Entscheidungen unter allen Teilnehmern führten zu kleineren Konfliktsituationen, die mit einem indirekten Teamleader schneller aus dem Weg geschafft werden können. Aber auch das ist nichts Ungewöhnliches für einen Hackathon und kann in der Phase der Präzisierung und Ausarbeitung vorkommen. Hier wurde die Freiheit des Hackathons optimal für eine Auszeit genutzt.

Ich bin überzeugt, dass in Zukunft noch viel mehr Unternehmen den Hackathon für sich nutzen werden, und diese Methode der Ideenentwicklung als Chance sehen. Auch der neue Vorstandsvorsitzende der R+V Dr. Norbert Rollinger wollte sich davon ein Bild machen und besuchte uns beim Hackathon. Der 1. R+V Hackathon war eine tolle Erfahrung und es hat enorm viel Spaß gemacht mit den Teilnehmern eine Vision zu verfolgen und zu entwickeln. Es war aber auch sehr anstrengend. Dennoch sind wir voller Stolz auf das Geleistete ins Wochenende gestartet. Ich freue mich schon jetzt, Ihnen das Ergebnis bei Bekanntgabe vorstellen zu können ;).

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