Cashlink – P2P Zahlungen

Veröffentlicht von Ramona Westermann / 4. Juli 2016 / , , , / 0 Kommentare

Cashlink ist ein Start-up Unternehmen, welches von Niklas Baumstark, Michael Duttlinger, Lars Olsson und Dominik Steuer geführt wird. Das Unternehmen befindet sich derzeit in der Betaphase. Ein Cashlink ist ein Zahlungslink, der es ermöglicht,  Geld zu senden und zu empfangen.

Wie funktioniert Cashlink?

Damit Transaktionen über Cashlink getätigt werden können, benötigen sowohl Sender als auch Empfänger ein deutsches Girokonto. Außerdem müssen beide ihren Wohnsitz in Deutschland haben und volljährig sein. Der Zahlungsempfänger gibt über die Plattform von Cashlink verschiedene Daten wie z.B. seine E-Mail, den Betrag, den Verwendungszweck, seine IBAN und seine Anschrift sowie sein Geburtsdatum ein. Anschließend muss er die AGBs und Datenschutzbestimmungen bestätigen. Mit einem weiteren Klick auf den Button „Cashlink erzeugen“, wird ein individueller Link generiert. Der Link wird an den Zahlungspflichtigen versandt. Eine sichere SSL-Verschlüsselung sorgt für den Datenschutz. Der Zahlungspflichtige empfängt den individuellen Link per Mail und klickt auf diesen. Auf der Cashlink-Seite können nun Transaktionen an den Ersteller des Cashlinks initiiert werden. Der gewünschte Betrag wird dann per Lastschrift eingezogen und dem Ersteller des Cashlinks überwiesen. Das Geld kann ohne TAN-Verfahren und ohne Kenntnis der Empfänger-IBAN eingezogen werden und wird direkt von Bankkonto zu Bankkonto übertragen. Sobald das Geld beim Zahlungsempfänger eingeht, bekommt dieser eine Bestätigung per Mail.

Quelle: https://cashlink.io/

Quelle: https://cashlink.io/

Für wen eignet sich Cashlink?

Cashlink wirbt mit Zahlungen unter Freunde. Hier können Zahlungen z.B. für gemeinsame Geschenke, Urlaube, Fahrgemeinschaften etc. abgewickelt werden. Das Empfangen und Versenden von Cashlinks ist komplett kostenfrei. Alle erfolgreich getätigten Zahlungen mittels Lastschriftverfahren werden ohne Gebühren durchgeführt. Entsteht eine Rücklastschrift, wird eine Gebühr in Höhe von 10 € erhoben.

Wie sicher ist Cashlink?

Damit eine gewisse Sicherheit gewährleistet werden kann, können nur Geldbeträge in Höhe von maximal 30 € pro Cashlink transferiert werden. Insgesamt dürfen monatlich nur 50 € pro Nutzer und Bankkonto mittels Cashlink eingezogen werden.  Alle Transaktionen sind mit einer Summe von 100.000 € versichert. Durch die SSL-Verschlüsselung wird der Schutz der Daten gewährleistet. Darüber hinaus findet die Übertragung der Daten ausschließlich auf europäischen Servern statt. Außerdem werden jegliche Transaktionen über Cashlink von Mangopay durchgeführt, kontrolliert und überwacht.

Meiner Meinung nach, ist Cashlink eine alternative Zahlungsmöglichkeit für Kleinstbeträge. Da die Zahlungen auf 30 € beschränkt sind, ist die Alltagstauglichkeit gewissermaßen eingeschränkt.

Vergleicht man Cashlink mit anderen Anbietern im P2P- Zahlungsbereich z.B. Cringle, so gibt es hier keine Betragsbeschränkung und auch die Lösung über eine gesonderte App scheint mir attraktiver. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich P2P-Zahlungen durchsetzen –ob z.B. web- oder mobil-basiert und welcher Anbieter das Rennen macht.

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