Filialsterben hinausgezögert? #PokemonGo

Veröffentlicht von Thomas Hochfeld / 5. August 2016 / Social Media / 0 Kommentare

PokémonGo – Entweder man liebt oder man hasst es. Doch warum beschäftigen wir uns als Bank überhaupt damit?

Die heutigen 25- bis 30-Jährigen sind die Spieler, die mit Pokémon groß geworden sind – genau die Zielgruppe, die für Banken schwer erreichbar ist. Als Volksbank Bühl sind wir immer auf der Suche nach Themen, die begeistern. Und als PokémonGo auf den Markt kam, trafen wir für uns die Einschätzung, das dies ein Trend ist (vielleicht auch nur ein kurzzeitiger??), der diese und die noch jüngere Zielgruppe anspricht. In diesem Blogbeitrag möchte ich aufzeigen, wie wir vorgegangen sind.

Sofort nach dem offiziellen Deutschlandstart haben wir uns mit dem mittlerweile bei Unternehmen obligatorischen „Pokémonbild“ eingeklinkt.

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Weiter gedacht, haben wir im nächsten Schritt einen „Trainer“-Account mit dem Nickname „VolksbankBuehl“ angelegt und zwei Pokestops angelegt. Einen direkt bei unserer Hauptstelle in Bühl und einen bei unserem Beratungscenter in Kehl. Diese haben wir dann immer wieder mit sogenannten Lockmodulen versehen. Diese sorgen dafür, dass innerhalb von 30 Minuten vermehrt Pokémon und ihre jungen Jäger von den Pokestops angezogen werden.

 

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Diese Aktion sorgte nicht nur bei Pokémon-Begeisterten, sondern auch bei unseren „Roten Nachbarn“ für Begeisterung.

 

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Nachdem wir über die Tage an den Pokéstops positives Feedback zu unserer Aktion bekommen haben, überlegten wir uns, wie wir das Thema noch weiter nutzen konnten. Im Rahmen einer von der Stadt organisierten After-Work-Party im Bühler Stadtgarten, bei der wir für einen guten Zweck  den Getränkeausschank übernahmen, haben wir die dort befindlichen  Pokestops aktiviert und eine Ladestation für leere Smartphone Akkus bereitgestellt.

 

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Auf diese Aktion wurde dann auch das Handelsblatt aufmerksam, die unseren Twitterbeitrag dazu veröffentlichte.  Außerdem erhielten wir für diese Aktion eine Nominierung für einen im Herbst verliehenen Marketingpreis in der Kategorie „Social Media Kampagne“.

 

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Nun stellt sich für uns als Bank natürlich die Frage, wie erfolgreich unsere Aktionen waren. Der ein oder andere mag darüber kritisch urteilen – es gab sogar eine Bank, die die Pokémon-Suche auf ihrem Gelände verboten hat. Es ist spürbar, dass dieses Thema die Meinungen spaltet. Natürlich gibt es hier keine handfesten Zahlen wie eine Terminquote oder Abschlüsse – aber braucht es das denn? Imagebildung, Sympathie, Modernität, Innovation – zählen diese Faktoren nichts? Natürlich war diese Aktion sicher nicht der Schlüssel, aber ein weiterer Schritt, um Wahrnehmung zu schaffen. Wir konnten nur positive Rückmeldung seitens der Zielgruppe verzeichnen und werden uns deshalb auf jeden Fall mit dem Thema weiter beschäftigen – wohl überlegt, aber auch mutig. Schließlich planen die Entwickler für die nahe Zukunft das Anlegen eigener Pokestops, sowie das Tauschen der niedlichen Tierchen untereinander. Vorstellbar wäre es dann, die Bank an bestimmten Tagen zur Tauschbörse umzufunktionieren. Vielleicht kommen ein paar unserer jungen Berater dann auch auf den Geschmack und oberflächliche Finanzfragen können bei einer gemeinsamen Pokémon-Jagd entspannt geklärt werden. 😉

 

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