Kurz notiert: Okiko – Sicher online einkaufen für Kids & Teens

Veröffentlicht von Thomas Hochfeld / 6. Dezember 2016 / Fintechs / 0 Kommentare

Laut einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstitutes Iconkids & Youth international research GmbH in München stehen den 6- bis 13-jährigen Kindern in Deutschland knapp drei Milliarden Euro zur Verfügung, welches sie durch monatliches Taschengeld der Eltern oder Geldgeschenke der Verwandtschaft erhalten. Dadurch, dass die Kinder immer früher den Umgang mit Tablets, Smartphones und dem Internet erlernen, stehen zunehmend auch Artikel aus Onlineshops auf deren Wunschliste. Doch diese selbständig und vor allem sicher online einkaufen können sie nicht. Da heißt es bisher Eltern fragen.

Hier kommt das Startup Okiko in Spiel. Es bietet ein kostenfreies Konto sowie eine Plattform, auf der das Taschengeld verwaltet werden kann. Es dient als Guthabenkonto, welches von den Eltern per Überweisung einfach „aufgeladen“ wird. Kinder und Jugendliche haben hier mehrere Möglichkeiten. Individuelle Sparpläne auf ein konkretes Ziel anlegen, aber auch direkt bei einem der Partner-Onlineshops einkaufen. Die Eltern legen im Vorfeld fest, wie hoch der maximale Betrag bei einem Einkauf sein darf, bei welchen der Partner-Shops und in welcher Kategorie Waren eingekauft werden dürfen. Somit können die Eltern verhindern, dass etwas bestellt wird, dass sie nicht möchten, aber ihrem Nachwuchs doch größtmögliche Freiheit geben. Sollte doch mal etwas im Warenkorb landen, was außerhalb dieser festgelegten Parameter ist, erhalten die Eltern eine Benachrichtigung und können diesen dann ablehnen oder genehmigen. Eine Registrierung bei den Partner-Onlineshops ist dabei nicht notwendig. Der Kauf erfolgt ähnlich dem Express-Checkout wie ihn Amazon und Paypal schon anbieten.

Okiko bietet hier auf jeden Fall einen spannenden Ansatz, um Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig den Umgang mit dem Thema Sparen, aber auch Einkaufen im Internet zu erlernen. Aktuell hat man die Möglichkeit sich als BETA-Tester anzumelden, in 2017 soll dann der offizielle Startschuss erfolgen.

Quellen: okiko.com / t3n.de / iconkids.com

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