Kurz notiert: Sprachsteuerung – Der Trend für 2017

Veröffentlicht von Kristina Zink / 5. Februar 2017 / , / 0 Kommentare

Bei der CES, der internationalen Consumer electric Show in Las Vegas, war es das Thema überhaupt.

Die CES ist eine der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik und findet jedes Jahr im Januar in Las Vegas statt. Ein Trend war in diesem Jahr nicht mehr wegzudenken – der digitale Assistent.

Die Sprachsteuerung, oder auch digitale Assistenten, sind den meisten schon gut bekannt. Sei es Apple mit Siri, Cortana von Microsoft, der Google Assistant oder seit kurzem auch Alexa von Amazon.  Die großen Technologiekonzerne liefern sich einen Wettstreit um die beste Software.

Noch scheuen sich viele Nutzer sich mit ihren elektronischen Geräten zu unterhalten. Doch 2017 soll das Jahr der Sprachsteuerung und digitalen Assistenten werden. Das gesprochene Wort wird erstmals vom Computer und Menschen gleichermaßen aufgenommen und verstanden.  Die Technologie ist mittlerweile soweit, dass die Fehlerquote bei der Spracherkennung im Herbst letzten Jahres erstmals unter sechs  Prozent lag. Noch im Jahr 2013 lag die Fehlerquote bei ca. 23 Prozent. Mit dieser Verbesserung hat die Technik ein menschliches Niveau erreicht.

Branchenexperten sind sich daher einig, dass Sprachsteuerung sehr schnell die zentrale Rolle bei der Bedienung technischer Geräten übernehmen wird. Auf der CES gab es kaum einen Technikhersteller, der nicht auf die Integration einer Sprachsteuerung in seine bestehende Produktpalette setzt. Die Integration digitaler Assistenten hat einen erheblichen Einfluss auf das Design aber auch die Nutzung der Produkte. Knöpfe, Tasten oder auch Touchscreens werden durch die Kommunikation mit den Geräten obsolet.

Alexa, das Sprachsteuerungssystem von Amazon, welches in Form von Echo bereits seit Oktober 2016 auf dem Markt ist, wurde erfolgreich in Geräte verschiedener Hersteller integriert. So besteht nun die Möglichkeit, Alexa nicht nur über das eigene Produkt Echo bekannt zu machen, sondern gezielt in Kooperation mit anderen Herstellern die Marktanteile auszubauen. Auch von Lenovo gibt es einen Smart-Assistenten in Form eines Lautsprechers, der die Software von Alexa nutzt. Die Waschmaschinen und Trockner des Hausgeräteherstellers Whirlpool  sollen bald auch über die Sprachsteuerung von Alexa zu bedienen sein. Auch Ford befindet sich in der Zusammenarbeit mit Amazon. So haben Fahrer die Möglichkeit via Alexa während der Fahrt zu navigieren, Musik, Nachrichten oder Hörbücher abzuspielen. Auch die Smart-Home Funktion kann vom Auto aus genutzt werden. Licht, Alarmanlage oder Garagentore können so bequem während Fahrt durch die Sprachsteuerung bedient werden.

Der Markt der Smartassistenten steht vor einem exponentiellem  Wachstum. Hier werden sich in nächster Zeit noch einige bahnbrechende Neuerungen ergeben, die sicherlich auch einen zentralen Einfluss auf die Finanzbranche haben werden.

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