Roboter gehören bald schon zum Alltag des Menschen. Eine Tatsache, die mit der zunehmenden Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz immer näher rückt.

Seit 2015 gibt es den vielbeachteten Assistenz-Roboter Pepper nun schon. Hauptsächlich wurde er in Japan eingesetzt. Er kann menschliche Gefühle erkennen und darauf reagieren. Anhand der Lautstärke der Stimme sowie der Wortwahl der sprechenden Person kann er Rückschlüsse auf dessen Stimmung ziehen. In Firmen wird er hauptsächlich im Empfangsbereich eingesetzt, um Kunden Hilfestellungen verschiedenster Art zu geben.

In 2016 schaffte es der 1,20 Meter kleine Pepper nach Europa. Unter anderem setzen ihn einige Schiffe der AIDA Cruises ein, was mir die Möglichkeit gab, ihn selbst live auszuprobieren:

Mein Fazit: Es ist ein netter kleiner Roboter, der auf dem Schiff viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Man konnte gut beobachten, dass sich viele für ihn interessiert und ihn benutzt haben. Dennoch haben ihn einige aber erst einmal aus sicherer Entfernung beobachtet, wenn auch fasziniert. Und ja, auch mich hat er in seinen Bann gezogen.
Nicht ganz gefallen hat mir allerdings die zusätzliche Eingabe per Touchscreen. Hier wäre eine reine Sprachsteuerung der elegantere Weg. Außerdem benötige ich bei manchen Informationen im Gegensatz zu den anderen Systemen an Board (touchfähige Bildschirme auf jedem Deck / interaktives TV-System in der Kabine) doch länger, um sie zu erhalten.  Im Video sieht man ganz gut, dass er zwischendurch doch etwas zu viel Zeit zum Nachladen der Informationen benötigt. Stand heute sehe ich ihn eher als eine aufmerksamkeitsstarke, teure Spielerei, denn eine Hilfe. Aber diesen Zweck erfüllt er voll und ganz.

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Von | 2017-02-08T13:09:55+00:00 8. Februar 2017|Innovationen|0 Kommentare

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Thomas Hochfeld
Online-Management bei der Volksbank Bühl /// Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation Finanzmanagement +++ Online-Marketing-Manager (IHK) +++ Internet-Publisher (SGD)

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