Bankomo – das Smartphonekonto der Genossenschaftlichen Finanzgruppe

Veröffentlicht von Kristina Zink / 16. Mai 2017 / , , / 0 Kommentare

 

Spätestens seit dem Riesenerfolg von N26 ist allen bewusst, dass das Smartphone auch im Bereich Banking nicht mehr wegzudenken ist. Nun möchte auch die Reisebank, die als Tochter der DZ-Bank zur Genossenschaftlichen Finanzgruppe gehört, mit ihrer Banking-App bankomo auf diesem Markt mitmischen.
bankomo steht für bank.online.mobile. Dieses neue und rein digitale Produkt richtet sich vor allem an Menschen mit einem hohen Bedürfnis an Mobilität. Mobile Erwachsene, die in Deutschland leben und bisher noch kein Konto haben. Rund 4,5 Millionen Erwachsene sollen in Deutschland zu dieser Gruppe der „unbanked“ gehören. Die Zielgruppe von bankomo reicht von Migranten und Austauschstudenten bis hin zu Arbeitskräften, die aus dem Ausland für den Deutschen Arbeitsmarkt angeworben wurden.
bankomo soll vor allem eines sein – einfach und intuitiv. Daher richtet sich die Gestaltung der App an eine hohe Benutzerfreundlichkeit und eine intuitive Bedingung. bankomo muss den Anforderungen der Zielgruppe entsprechen, eine Mehrsprachigkeit ist Voraussetzung, daher steht die App auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.
Die Eröffnung des Kontos ist innerhalb von wenigen Minuten per Video-Ident möglich. Aber auch herkömmliche Wege wie Post-Ident oder der Gang zur Filiale werden angeboten. Zugangsbeschränkungen wie Bonitätsprüfungen oder Mindestgeldeingang gibt es bei der Reisebank nicht. Daher ist bankomo aber auch nur auf Guthabenbasis mit einer PrePaid Kreditkarte nutzbar, ein Dispo-Kredit ist nicht vorgesehen. Einige Voraussetzungen gibt es jedoch auch bei bankomo: ein gültiges Ausweisdokument, eine europäische Mobilfunknummer und natürlich ein Smartphone sind Pflicht. Man wollte bewusst so wenig wie möglich Beschränkungen setzen, damit jeder bankomo nutzen kann.
Mit bankomo werden die klassischen Bankdienstleistungen wie SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Geldabhebungen abgedeckt, aber auch eine P2P-Funktion soll es in der App geben. Über diese können bankomo Kunden innerhalb von wenigen Sekunden Geld versenden.

Entwickelt wurde bankomo von der Reisebank in Zusammenarbeit mit dem deutschen Finanzdienstleister Wirecard. Im September 2016 startete das Projekt und nicht einmal ein dreiviertel Jahr später ist die Website bankomo.de erreichbar. Auf der Website können Produktinformationen abgerufen werden und Vorab-Registrierungen stattfinden. Ab dem Frühsommer wird die App dann zum Download bereit stehen. bankomo wird zum Start natürlich voll funktionsfähig sein, weitere interessante Features werden erst mit der Zeit verfügbar gemacht. bankomo soll hinsichtlich des Leistungsumfangs weiter wachsen und sich an die Bedürfnisse der zukünftigen User anpassen.
Der Trend ist klar erkennbar und geht weiter in Richtung Smartphonisierung des Kontos. Auch andere Wettbewerber drängen auf den Markt. So versuchen die Sparkassen mit Yomo oder auch die Fidorbank und O2 mit ihrem O2-Banking diesen Trend für sich zu nutzen, um ähnliche Erfolge wie N26 verzeichnen zu können. Somit bleibt bankomo ein spannendes Produkt, welches genau den Nerv der Zeit trifft.

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