Heute möchte ich Ihnen unser weiterentwickeltes Konzept aus dem 3. GenoHackathon in Frankfurt vorstellen. Zusammen mit meiner Kollegin Kristina Zink wurde unsere Idee unter die besten zwölf gewählt und wir konnten gemeinsam mit einem fünfköpfigen Team zwei Tage lang daran weiter arbeiten.

Zu jeder Zeit und an jedem Ort digital …

… ja, aber bis heute wurde das Grundgerüst der genossenschaftlichen Beratung – der VR-FinanzPlan – noch nicht digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Dies führt oft zu Unwissenheit und Intransparenz beim Kunden und natürlich auch zu erhöhtem Aufwand innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Aktuell gibt es viel zu viele Einzellösungen am Markt, die nur auf ausgewählte Bedarfsfelder eingehen. Deswegen haben wir es uns in den zwei Tagen zum Ziel gemacht, den VR-Finanzplan zu digitalisieren. Unser Anspruch war, den Kunden eine App-Lösung zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, auch außerhalb der Bank, zum Beispiel zu Hause auf dem Sofa, seine Ziele und Wünsche im VR-FinanzPlan selbst zu erfassen. Eine integrierte Schnittstelle zum Bankensystem ermöglicht dem Berater, jederzeit über die vorgenommenen Veränderungen informiert zu werden und dem Kunden direkt erste Tipps oder Vorschläge zur Realisierung seiner Ziele und Wünsche über die App zur Verfügung zu stellen. In der von uns entwickelten App „FutureME“ ging es vor allem darum, den Online-Bestandskunden der Genossenschaftsbanken eine zeitgemäße schnelle und einfache Lösung des VR-FinanzPlanes zu realisieren. Anbei ein paar Bilder, damit Sie sich einen ersten Eindruck von der App verschaffen können.

Einloggen mit NetKey und PIN:

Die Übersicht in der App ist inhaltlich identisch mit den Bedarfsfeldern des VR-FinanzPlanes:

Bedarfsfeld Liquidität:

Der Kunde pflegt in diesem Beispiel seinen Wunsch, sich ein Auto zu kaufen:

Wenn der Kunde die veränderten Daten abspeichert, erhält der Berater einen Hinweis in seiner Aufgabenliste und kann sich direkt mit dem Kunden in Verbindung setzen. Wie, das entscheidet der Kunde selbst:

Wie bereits erwähnt, ist die entwickelte App das Resultat aus zwei Tagen Arbeit. Hier steckt noch sehr viel Potenzial drin, aber es ist immer wieder verblüffend, in welch kurzer Zeit eine Idee wächst und umgesetzt werden kann. Wir hatten ein tolles Team und es hat richtig Spaß gemacht, gemeinsam an einer Idee fokussiert zu arbeiten.

Jetzt interessiert mich allerdings noch Ihre Meinung dazu. Würden Sie als Kunde einer Volksbank oder Raiffeisenbank eine solche App nutzen?

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Von | 2017-07-07T15:16:46+00:00 7. Juli 2017|App|0 Kommentare

About the Author:

Madlen Lorenz
Vermögensberaterin // Bachelor of Management & Finance // Mama // Social Media & Fashion Lover ;)

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